Erdüberlastungstag: Das können wir tun

Der Globus aus dem Oxfam Shop symbolisiert den Erdüberlastungstag.
© Charlotte Hochegger | Oxfam
  • 2026 fällt der World Overshoot Day, also der weltweite Erdüberlastungstag, auf den 30. Juli. Dann sind alle Ressourcen von der Menschheit aufgebraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres auf natürliche Weise erneuern kann. Für die Industrieländer errechnet sich sogar ein früherer Tag, für Deutschland war das dieses Jahr zum Beispiel der 10. Mai. Würden alle Menschen so leben und wirtschaften wie wir hierzulande, bräuchte die Menschheit etwa 2,8 bis 3 Erden.

    Was können wir tun, um dieses Datum weiter nach hinten zu verschieben? 

  • Der ökologische Fußabdruck: mehr als die Ausbeutung von Ressourcen 

  • Secondhand schont das Klima
    © Oxfam

    Wasser, Holz und andere Rohstoffe: Der ökologische Fußabdruck bezieht sich nicht nur auf den immensen Verbrauch der Menschheit, sondern auch auf das, was wir hinterlassen, wie Abgase und Müll. Vor allem ist die übermäßige Produktion von CO2 ein Hauptfaktor für die Klimakrise.  

    Hierbei machen die großen Unternehmen am meisten aus und sollten darum auch die Verantwortung dafür tragen – und handeln! 

    Aber wir können auch selbst etwas tun. Fliegen vermeiden, öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad nutzen, weniger Fleisch essen: Es gibt viele Wege, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Eine Möglichkeit ist darüber hinaus, Dinge aus zweiter Hand zu kaufen. So bleibt das, was schon da ist, länger in Verwendung.  

  • Nutzen, was schon da ist 

  • Treibhausgase Kleidungsproduktion

    Gerade die Textilindustrie verbraucht viele Ressourcen, verschmutzt die Umwelt und hat erhebliche negative Auswirkungen auf das Klima. Sie produziert weltweit mehr CO2-Emissionen als der gesamte internationale Flug- und Schiffsverkehr zusammen – nämlich mindestens 1,2 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr. Und neben einem enorm hohen Wasserverbrauch für die Herstellung von Stoffen und Kleidung, ist die Textilindustrie außerdem für circa 20 Prozent der weltweiten Wasserverschmutzung verantwortlich. 

    Darum ist es wichtig, dass die Modeindustrie umdenkt – und wir unsere Sachen verantwortungsbewusst konsumieren. Indem wir nur kaufen, was wir wirklich brauchen – und besser Gebrauchtes kaufen. So sparen wir CO2, Wasser und vermeiden Umweltverschmutzung und Müll. Secondhand-Stücke statt Fast-Fashion-Mode: Das könnte den Erdüberlastungstag in absehbarer Zukunft wieder auf ein späteres Datum verschieben. 

  • Oxfam Shops: mehr als nur Secondhand 

  • Nachhaltig shoppen im Oxfam Shop
    © Alexandra Grömling | Oxfam

    In unseren 57 Oxfam Shops deutschlandweit gibt es tolle gebrauchte Dinge als Alternative zum Neukauf. Mit dem Einkauf in unseren Secondhand-Läden tut man außerdem noch anderes Gutes: Die erwirtschafteten Gelder fließen in die entwicklungspolitische Arbeit von Oxfam – für eine gerechtere und grünere Zukunft ohne Armut für alle.  

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