Individuell, nachhaltig und günstig – darum entscheiden sich viele für Secondhand-Kleidung.
Wir nennen Ihnen noch ein paar weitere Gründe warum Sie „Ja“ zu Secondhand sagen sollten.

Sachen bleiben länger im Umlauf

Durch Secondhand-Käufe verlängern wir die Lebensdauer unserer Kleidung statt sie einfach wegzuwerfen. Wenn wir unsere Kleidung länger tragen, werden Umweltbelastungen wie Müll und CO2-Emissionen reduziert.

Meistens brauchen wir gar nicht so viele Sachen, wie wir haben. Die Bloggerin Hindi Kiflai Monim hat in ihrem Selbstversuch „365 Tage Secondhand“ gezeigt, dass wir eigentlich gar keine neuen Sachen brauchen und dabei vorgeführt wie ein tolles Secondhand-Outfit für jeden Tag und jede Gelegenheit aussehen kann.

Umwelt und Ressourcen werden geschont

Secondhand-Sachen verbrauchen keine neuen Ressourcen. Da die Kleidung bereits produziert wurde, wäre es reine Verschwendung sie nicht auch zu tragen. Dadurch werden unter anderem der Wasserverbrauch und die chemische Verschmutzung reduziert, die mit den heutigen Produktionsmethoden für Mode einhergehen. Auch Verpackungen, damit verbundener Müll und lange Lieferwege werden bei Secondhand-Kleidung eingespart.

Wäsche hängt auf der Leine

Wenn wir die Wiederverwendung, das längere Tragen und das Recycling von Kleidung fördern, können wir unseren regelmäßigen Konsum nachhaltig verbessern.

 

Gute Qualität

Oftmals ist Secondhand-Kleidung von besserer Qualität. Denn bis vor einigen Jahren wurde unsere Kleidung noch so produziert, dass sie robust und langlebig ist.
Mit dem geplanten Verscheiß im Zeitalter der Fast Fashion sind Anziehsachen größtenteils zum Wegwerfprodukt geworden, das nur wenige Wäschen heil übersteht. Ältere Kleidung hingegen besticht in den meisten Fällen noch mit einer viel höheren Qualität, die über Jahre hält.

Wenn man gute gebrauchte Kleidungsstücke kauft, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man lange seine Freude daran haben wird.

Individuelle Teile

Vintage-Sachen machen es einfach, mit gebrauchten Kleidungsstücken modisch zu sein. Oft sind wir jedoch sehr von den Trends geleitet, die uns über große Mode-Ketten vermittelt werden. Wenn wir uns weniger Gedanken machen, diesen neuen Trends hinterher zu laufen, finden wir vielleicht besser unseren eigenen ganz persönlichen Stil.

Mit Secondhand-Kleidung kreieren wir ganz individuelle Looks und heben uns so von der Masse ab. Gleichzeitig vermitteln wir die Botschaft, dass uns diejenigen, die unsere Kleidung herstellen, und die Umwelt wichtig sind. Zusätzlich zeigen wir mehr Wertschätzung für die Sachen an sich, wenn wir sie so lange wie möglich nutzen. Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Geschichte hinter dem Sommerkleid aus dem Oxfam Shop steckt?

Ersparnis

Secondhand-Kleidung ist günstiger als neu produzierte Kleidung. Der Kauf von gebrauchten Sachen lohnt sich besonders für Kinder, die schnell aus allem rauswachsen. Auf Dauer spart man viel Geld, wenn man für sie aus zweiter Hand besorgt.

Frau bezahlt an der Kasse im Oxfam Shop

Außerdem ermöglicht Secondhand tolle Schnäppchen: Viele Marken, die man sich neu nicht leisten kann oder will, gibt es zu erschwinglichen Preisen. Es lohnt sich regelmäßig im Oxfam Shop in der Nähe vorbei zu schauen.

Besser für die Gesundheit

Heutzutage stecken in den Textilien viele gesundheitsgefährdende Giftstoffe. Ob Farbstoffe, Weichmacher, Bleichmittel oder Schwermetalle: Ein T-Shirt wird inzwischen mit etwa genauso viel Chemie behandelt, wie es wiegt.

Schild eines Kleidungsstücks mit Material-Angaben

Da gebrauchte Sachen bereits öfter gewaschen wurden, besteht ein geringeres Risiko einer allergischen Reaktion, sollte man empfindlich auf bestimmte Chemikalien reagieren. Gerade für Babys und Kleinkinder ist Secondhand darum die bessere Wahl. Mögliche Schadstoffe wie Faserbestandteile, Farb- und chemische Stoffe wurden – im Gegensatz zur neu gekauften Kleidung – durch mehrere Waschgänge bereits entfernt.