Rund 281 Euro wollen Menschen in Deutschland in diesem Jahr im Schnitt für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Doch nicht immer stoßen Strickpulli, Kochtopf oder Krimi auf Gegenliebe. Was tun mit Weihnachtsgeschenken, die nicht recht für Freude sorgen? Wer seine ungeliebten Präsente im Oxfam Shop spendet, sorgt für doppeltes Glück – bei Kundinnen und Kunden und bei Menschen in armen Ländern.

So wird etwas Gutes draus: Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen verkaufen die gespendeten Sachen, die Gewinne fließen in die Projekte und Kampagnen der Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam Deutschland e.V.

„Im Oxfam Shop findet jedes ungeliebtes Geschenk einen neuen Besitzer oder eine Besitzerin“, sagt Jan Heser, Geschäftsführer der Oxfam Shops. „Gleichzeitig unterstützt die Spende Menschen auf ihrem Weg in eine bessere Zukunft.  Auf diese Weise wird der Geschenke-Flop doch noch zu einem Hit.“

Überflüssiges flüssig machen

In den 54 Oxfam Shops in ganz Deutschland verkaufen rund 3.400 Ehrenamtliche gespendete, gut erhaltene Kleider, Bücher oder Haushaltsgegenstände für den guten Zweck. Die Gewinne kommen Oxfam Deutschland e.V. zugute. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation unterstützt in Kooperation mit mehr als 3.600 lokalen Partnerorganisationen weltweit Frauen und Männer dabei, sich dauerhaft aus der Armut zu befreien. In Tunesien begleitet Oxfam beispielsweise Frauen bei ihrer Kandidatur für politische Ämter. Mit der Kampagne „Fairness Eintüten!“ setzt sich Oxfam dafür ein, dass die Menschen, die unsere Lebensmittel produzieren, fair bezahlt und ihre Rechte geachtet werden. Menschen, die in Krisen- und Katastrophengebieten von Hungersnot bedroht sind, versorgt Oxfam mit Trinkwasser und Nahrung – aktuell unter anderem im Jemen.