• Pressemitteilung
  • 12. Juni 2018
  • Hamburg

Mode für eine gerechte Welt: Hamburger Oxfam Shop feiert Geburtstag

Der Fashionshop in Hamburg-Ottensen.

Berlin, 12. Juni 2018. Sie nehmen Spenden an, dekorieren Schaufenster, stehen hinter der Kasse: 62 Hamburgerinnen und Hamburger engagieren sich im Oxfam Fashionshop in Hamburg-Ottensen ehrenamtlich für eine gerechte Welt ohne Armut.

Am 28. Juni feiern sie den fünften Geburtstag des besonderen Secondhand-Shops in der Bahrenfelder Straße mit Live-Musik der Sängerin und Songwriterin Janne Surma. Sommer-Tops gibt es am Jubiläumstag für 3 Euro.

Wann: Donnerstag, 28. Juni 2018 (Live-Musik 14 Uhr)

Wo: Oxfam Fashionshop Hamburg-Ottensen, Bahrenfelder Straße 130, 22765 Hamburg

 

Und nicht nur durch ihren Einkauf können Kundinnen und Kunden die Arbeit der Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam unterstützen. Die ehrenamtlich Engagierten sammeln Unterschriften dafür, dass die Waren in deutschen Supermärkten unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt werden.

Eine der 62 ehrenamtlich Engagierten im Oxfam Shop in Hamburg-Ottensen ist Solveig Westphalen. Sie erzählt: „Vor fünf Jahren las ich das Plakat am noch leeren Ladenlokal an der Bahrenfelder Straße 130: Mitstreiterinnen und Mitstreiter gesucht für eine gerechte Welt ohne Armut. Keine Frage, da wollte ich dabei sein - und bin es bis heute geblieben, wie zahlreiche meiner Kolleginnen und Kollegen. Das Viertel hat den Shop und uns mit offenen Armen empfangen.  Es ist toll, Geld für die weltweiten Oxfam-Hilfsprojekte einzunehmen. Und es ist toll, hier vor Ort mit unseren Kunden und Spendern tagtäglich Nachhaltigkeit zu leben.“

Überflüssiges flüssig machen

In den bundesweit 52 Oxfam Shops engagieren sich rund 3.300 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen. Die Gewinne kommen Oxfam Deutschland e.V. zugute. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation unterstützt in Kooperation mit mehr als 3.500 lokalen Partnerorganisationen weltweit Frauen und Männer dabei, sich dauerhaft aus der Armut zu befreien. In Tunesien begleitet Oxfam beispielsweise Frauen bei ihrer Kandidatur für politische Ämter. In Benin betreibt die Organisation auf Marktplätzen Schulen, um Mädchen eine Zukunftsperspektive zu geben. Menschen, die in Krisen- und Katastrophengebieten von Hungersnot bedroht sind, versorgt Oxfam mit Trinkwasser und Nahrung – aktuell unter anderem im Südsudan, Jemen, in Somalia und Nigeria.

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