• Pressemitteilung
  • 14. Juni 2016
  • Berlin

Es ist was faul bei Lidl und Co.

"Fit Für Fair?!" - Aktionstage in den Oxfam Shops

Hungerlöhne, giftige Pestizide, Einschüchterungen – das steckt in Wahrheit hinter den Ananas und Bananen, die Discounter Lidl seinen Kund/innen als nachhaltig anpreist und verkauft. Ein aktueller Oxfam-Bericht belegt: Auf den Plantagen, von denen Lidl und andere Supermärkte die tropischen Früchte beziehen, sind Arbeiter/innen hochgiftigen Pestiziden schutzlos ausgeliefert, Gewerkschafter/innen werden unterdrückt und bedroht, teilweise selbst Mindestlöhne unterschritten.

„Fit für Fair?!"

Bei den Aktionstagen in den Oxfam Shops stellt Oxfam seine aktuelle Kampagne „Fit für Fair?!“ vor. Darin fordert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation von Lidl, den Gesundheitsschutz der Arbeiter/innen sicher zu stellen, faire Löhne zu zahlen und Gewerkschaftsrechte zu garantieren.

Die ehrenamtlichen Shop-Teams informieren über das Thema. Wer möchte, kann sich an einer Postkartenaktion beteiligen und damit den Druck auf Europas größten Discounter zu erhöhen. Die unterschriebenen Postkarten wird Oxfam an Lidl übergeben.

Hier finden Sie eine Übersicht zu den geplanten Aktionstagen in den Oxfam Shops: https://shops.oxfam.de/fitfuerfair/termine

Lidl lohnt sich – aber für wen?

Arbeiter/innen auf einer Bananenplantage in Ecuador verdienen im Jahr rund 4.500 €. Dieses Einkommen reicht kaum aus, um eine Familie zu ernähren. Zum Vergleich: Dieter Schwarz, Unternehmensgründer und Lidl-Eigentümer, verdient den gleichen Betrag in 68 Sekunden.  
Lidl lohnt sich also vor allem für die Chefetage!

Hinweise an die Redaktionen:

Die ausführliche Pressemitteilung zur Oxfam-Kampagne „Fit für Fair?!“ und zum Oxfam- Bericht „Süße Früchte, bittere Wahrheit“ finden Sie hier: https://www.oxfam.de/presse/pressemitteilungen/2016-05-30-etikettenschwindel-deutschen-supermaerkten

Gerne vermitteln wir Ihnen Interviews, z.B. mit Franziska Humbert, Studienautorin und Referentin für Arbeitsrechte bei Oxfam Deutschland.

Überflüssiges flüssig machen
In den bundesweit 50 Oxfam Shops engagieren sich rund 3.000 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen. Die Gewinne kommen der Entwicklungs- und Nothilfeorganisation Oxfam Deutschland e.V. zugute.

 

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