Auf Schatzsuche im Oxfam Shop

Kleidung auf der Stange im Oxfam Shop
© Carmen Benker | Oxfam
  • Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst für gebrauchte Kleidung, Bücher oder Schönes fürs Zuhause und entdecken Secondhand als Alternative zum Neukauf. Das schont nicht nur das Portemonnaie, sondern auch wertvolle Ressourcen.

    Für Carmen und Laura aus dem Team der Oxfam Shops gehört Secondhand einfach dazu. Bereits als Kind war Laura auf Flohmärkten unterwegs. Carmen fand ihre Liebe zu Secondhand in Berlin. Beide schätzen die Freude am Stöbern. „Mit etwas Geduld findet man coole Pieces“, sagt Carmen.

     

  • Laura ist – unter anderem mit ihren Buchtipps – oft auf dem Social-Media-Kanal der Oxfam Shops zu sehen.
    © Carmen Benker | Oxfam

    Laura ist – unter anderem mit ihren Buchtipps – oft auf dem Social-Media-Kanal der Oxfam Shops zu sehen.

    Laura liebt es, einzigartige Fundstücke zu entdecken. Ihr liebstes Teil ist eine Vintage-Collegejacke aus New York. In den Kleiderschränken der beiden findet sich zum Großteil Gebrauchtes – von Mänteln bis hin zu Taschen.

    Die beiden Wahl-Berlinerinnen geben auf dem Instagram-Kanal der Oxfam Shops Tipps und Infos rund um das Thema Secondhand. Ihre Empfehlung für alle Neulinge: Offen bleiben und ohne große Erwartungen shoppen. Angefangen bei den Größenangaben. Denn Schnitt und Größen fallen je nach Marke oder Stil ganz unterschiedlich aus. Carmen veranschaulicht: „Ich kaufe oversized Blazer auch gerne in der Herrenabteilung.“ Deshalb lohnt es sich, auch mal eine andere Größe anzuprobieren und sich überraschen zu lassen.

     

  • Carmen ist Social-Media-Managerin für die Oxfam Shops – und hat eine Schwäche für Secondhand-Mode.
    © Laura Krapf | Oxfam

    Carmen ist Social-Media-Managerin für die Oxfam Shops – und hat eine Schwäche für Secondhand-Mode.

    „Es ist wie eine Schatzsuche“, sagt Laura. Regelmäßiges Vorbeischauen in den Oxfam Shops zahlt sich aus: Das Sortiment ändert sich ständig, täglich werden neue Sachspenden in den Verkauf gebracht. Gleichzeitig spielt Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle.
    „Ich möchte Fast Fashion nicht unterstützen“, erklärt Carmen. Warum neu kaufen, wenn bereits mehr als genug existiert? 

    Schätzungen zufolge könnte man mit der derzeit vorhandenen Kleidung sechs Generationen einkleiden. Dennoch stellt die Modeindustrie jährlich mindestens 100 Milliarden neue Kleidungsstücke her und deren Nutzungsdauer ist um rund 40 Prozent gesunken. Umso wichtiger ist es, Textilien lange zu tragen und weiterzugeben.

     

  • Durch die Oxfam Shops in Deutschland haben im letzten Geschäftsjahr über 820.000 Kleidungsstücke ein zweites Leben gefunden. Die erwirtschafteten Gelder fließen in Oxfams weltweite Arbeit.

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